Als Textildruck bezeichnet man die unterschiedlichen Druckmethoden, mit denen Textilien bedruckt werden können. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Direktdruckverfahren (Textildruckfarbe wird direkt und unmittelbar auf Textilien aufgebracht) und indirekten Druckverfahren (bei denen zuerst Trägermaterialien - wie etwa Folien - bedruckt werden und diese dann auf die Textilien aufgebracht werden)!
Bei diesem, auch als Siebdruck bezeichneten Vorgang, wird das zu bedruckende Objekt in einem Arbeitsgang (bei einem einfärbigen Druck) mit Farbe bedruckt. Es muss für jede Farbe ein Sieb angefertigt werden, was vergleichsweise hohe Fixkosten verursacht und das Druckverfahren erst ab einer größeren Stückzahl (zumindest 12 Stk. pro Druckfarbe) interesant macht. Obwohl es sich bei diesem Druckverfahren um eine Jahrtausende alte Technik handelt, ist es nach wie vor eine der überzeugendsten und langanhaltensten Druckverfahren.
Dies ist genau genommen kein Druckverfahren sondern vielmehr ein "Klebeverfahren". Den Vorlagen werden nicht gedruckt sondern ausgeschnitten und auf den Textilien mittels Hitze und Druck aufgeschweißt. Man unterscheidet:
Das Motiv wird aus einer oder mehreren farbigen Klebefolien per Schneidplotter ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Bei diesem Verfahren sind nur wenige Druckfarben pro Kleidungsstück möglich bzw. kostengünstig. Dies ist das Druckverfahren, das bei den meisten Shirts auf dieser seite angewendet wird.
Vorteil: höchste Deckraft und Einsatz unterschiedlichster Folien (Reflex, Nachleuchtfarbe, metallic usw.).
Das Motiv wird aus einer oder mehreren farbigen Flockfolien per Schneideplotter ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Die Herstellung der Flockfolie erfolgt, indem eine mit Klebstoff beschichtete Folie mit Textilflocken bestreut wird.
Vorteil: die samtige Oberfläche wirkt edel und aufwendig und weist eine ebenso hohe Deckraft auf, wie der Druck mit Flexfolien.
Hier wird die Vorlage zunächst auf eine Trägerfolie aufgedruckt, die dann mit einer Transferpresse komplett auf den Stoff übertragen wird. Der Druck auf die Folie kann mittels Siebdruck erfolgen, kann aber auch digital - über einen Tintenstrahldrucker oder Farblaserdrucker - erfolgen. Da sich die Transferfolie ähnlich wie Papier bedrucken lässt, können daher auch gewöhnliche PC-Drucker verwendet werden mit sämtlichen Farben und Rasterungsmethoden.
I. Direkte Druckverfahren im Textildruck
1. Siebdruck
Bei diesem, auch als Siebdruck bezeichneten Vorgang, wird das zu bedruckende Objekt in einem Arbeitsgang (bei einem einfärbigen Druck) mit Farbe bedruckt. Es muss für jede Farbe ein Sieb angefertigt werden, was vergleichsweise hohe Fixkosten verursacht und das Druckverfahren erst ab einer größeren Stückzahl (zumindest 12 Stk. pro Druckfarbe) interesant macht. Obwohl es sich bei diesem Druckverfahren um eine Jahrtausende alte Technik handelt, ist es nach wie vor eine der überzeugendsten und langanhaltensten Druckverfahren.
2. Plottdruck
Dies ist genau genommen kein Druckverfahren sondern vielmehr ein "Klebeverfahren". Den Vorlagen werden nicht gedruckt sondern ausgeschnitten und auf den Textilien mittels Hitze und Druck aufgeschweißt. Man unterscheidet:
– Plottdruck mittels Flexfolien
Das Motiv wird aus einer oder mehreren farbigen Klebefolien per Schneidplotter ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Bei diesem Verfahren sind nur wenige Druckfarben pro Kleidungsstück möglich bzw. kostengünstig. Dies ist das Druckverfahren, das bei den meisten Shirts auf dieser seite angewendet wird.
Vorteil: höchste Deckraft und Einsatz unterschiedlichster Folien (Reflex, Nachleuchtfarbe, metallic usw.).
– Plottdruck mittels Flockfolien
Das Motiv wird aus einer oder mehreren farbigen Flockfolien per Schneideplotter ausgeschnitten und anschließend mit einer Transferpresse auf den Stoff übertragen. Die Herstellung der Flockfolie erfolgt, indem eine mit Klebstoff beschichtete Folie mit Textilflocken bestreut wird.
Vorteil: die samtige Oberfläche wirkt edel und aufwendig und weist eine ebenso hohe Deckraft auf, wie der Druck mit Flexfolien.
II. Indirekte Druckverfahren im Textildruck
Transferdruck
Hier wird die Vorlage zunächst auf eine Trägerfolie aufgedruckt, die dann mit einer Transferpresse komplett auf den Stoff übertragen wird. Der Druck auf die Folie kann mittels Siebdruck erfolgen, kann aber auch digital - über einen Tintenstrahldrucker oder Farblaserdrucker - erfolgen. Da sich die Transferfolie ähnlich wie Papier bedrucken lässt, können daher auch gewöhnliche PC-Drucker verwendet werden mit sämtlichen Farben und Rasterungsmethoden.
Obwohl die Qualität der Transferfolien ständig verbessert wurde, ist die Beständigkeit der aufgepressten Motive nicht sehr hoch. In der Vergangenheit wurde der Transferdruck auch gern für den Aufdruck von Fotos oder Farbverläufen (Urlaubsfotos) auf weißen Textilien (und nur auf solchen) eingesetzt, zwischenzeitlich gibt es hier qualitativ höherwertige Druckverfahren (etwa den Sublimationsdruck). Transferdrucke wie sie aus Copyshops bekannt sind, werden maximal für Gags und (kurzlebige) Geschenke ihre Bedeutung behalten.